Ein Blick in die zahlreichen Heimatfilme der letzen Jahrzehnte
offenbart, dass es in jeder Region, in nahezu jedem Landstrich immer
auch eine ganz spezielle Trachten-Mode zugeben scheint. Ganz
besonders deutlich wird dies vor allem auch bei dem Besuch eines
ländlichen Volksfestes. Immer wieder sieht man dort Frauen und
Männer ein einer regional- oder auch landestypischen Tracht
auftreten. Für die Bundesrepublik Deutschland hat sich insbesondere
die bayrische Tracht als besonders typisch herauskristallisiert.
Neben diese wohl bekanntesten Trachten-Mode gibt es aber auch noch
eine ganze Reihe von anderen wunderschönen Trachten zu bewundern.
Unzweifelhaft zählt somit vor allem die traditionelle Elsässer
Trachtenmode zu einer der schönsten überhaupt.
Diese Trachtenmode wurde über viele Jahre zum bekannten Symbol
dieser Region. Besondere Berühmtheit erlangte insbesondere die
elsässische Trachtenmode. Obwohl sie nach 1945 aus der Alltagswelt
der Elsässer verschwunden ist, gibt es die Trachtenhaube dennoch auf
zahlreichen besonderen Anlässen zu sehen.
Im Elsass - wie auch anderswo - waren die traditionellen Trachten je
nach Gegend sehr unterschiedlich. Immer waren sie aber auch Ausdruck
der unterschiedlichen sozialen Ständen, gaben aber auch hinweise
hinsichtlich der religiösen Konfession. Besonders deutlich lässt
sich dies an den verschiedenen Farbkombinationen innerhalb der
Trachten studieren.
Die protestantischen Frauen aus den nördlichen Gebieten des Elsass
trugen die Farben ihrer Wahl. Anders jedoch bei den katholischen
Frauen. Diese kleideten sich ausschließlich in der typischen
Krapprot-Farbe. Immer wurden jedoch die wunderschönen Röcke mit
zahlreichen Samtbändern verziert. Insbesondere im Süden des Elsass
trugen die Menschen bedruckte Baumwollstoffe, welche zu besonderen
Angelegenheit mit mit Seide oder auch Kaschmirmotiven ergänzt
wurden.
Die Elsässer Schürzen der Frauen waren hingegen immer in einem
schlichten Weiß-Ton gehalten, wobei jedoch lediglich der Sonntag
eine Ausnahme bildete. Zu hohen Festtagen wurden dann auch reich
bestickte Schürzen mit Seide und Samt getragen. Nahezu gleich waren
die getragenen Hauben der Trachten. Interessanten Weise zeigt sich
aber auch dort wieder ein Unterschied zwischen Protestanten und
Katholiken. Die Haubenbänder der Protestanten waren immer schwarz,
die der Katholiken hingegen bunt und teilweise auch mit diversen
Motiven verziert. Mit den Jahren kam es aber jedoch zu einer
stetigen Angleichung der Trachtenmode. Die konfessionelle und
ragionen-spezifische Vielfalt verschwand.
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